Raue, handwerklich gestaltete Kokons in erdigen Tönen bilden die Basis dieser floralen Raumobjekte. Sie werden individuell geformt und mit ausgewählten Blütenakzenten gefüllt, die punktuell aus den Strukturen herausbrechen und die Blicke der BetrachterInnen auf sich ziehen. So entsteht ein Arrangement, das natürliche Rohheit mit lebendiger Inszenierung verbindet.
Aus Sisal
Aus großen Glasröhrchen, die mithilfe von Anchor Tape an jeweils drei Splittstäben fixiert werden, entstehen vasenartige Kokons. Die Grundform wird mit Packpapier umhüllt, anschließend wird Sisalstrick in ein Ton-Wasser-Gemisch getaucht und um die Basis gewickelt. Nach dem Trocknen dienen Holzbalken, in die Löcher gebohrt wurden, als stabile Ständer für die Kokons. Zum Schluss werden Wasser und ausgewählte Floralien eingefüllt – fertig ist ein handwerklich geformtes, ästhetisches Raumobjekt.
Aus Ton
Zwischen den organischen Formen sind Grabvasen versteckt, die mithilfe von Kabelbindern an einem Gestell befestigt werden. Anschließend wird Packpapier geformt und um den Ständer gewickelt, danach mit Juteband fixiert. Darauf wird eine Mischung aus Ton, Ovalit, Kleister und Wasser aufgetragen. Zum Abschluss werden die Vasen bepflanzt und Äste sowie Ranken hinzugefügt.
Aus Torf
Diese Skulptur erinnert an eine überdimensionale Zipfelmütze, wobei die Basis aus einem korbartigen Ständer besteht, der mit Aludraht verlängert wird. Diese Grundform wird mit Maschendraht umspannt, dabei zwei Öffnungen freigelassen, und anschließend mit Packpapier bestrichen. Danach wird faseriger Torf festgetackert und mit Draht gesichert. Zum Schluss wird verdünnter Holzleim aufgesprüht, und die Öffnungen werden mit Floralien gefüllt.
Aus Gips
Aus Gips entsteht ein kreatives Grundgerüst. Mithilfe von Steckdrähten und Wellendrahtringen wird zunächst ein Gerüst aufgebaut und mit einer Feinstrumpfhose bezogen. Darauf werden Gipsbinden angebracht, die nach dem Trocknen mit Wandfarbe koloriert werden. Abschließend lassen sich Gefäße und Floralien sicher in das fertige Kunstobjekt einsetzen – ein Zusammenspiel aus Handwerk, Struktur und floraler Inszenierung.










