Wildpflanzen – Heimisches Superfood aus der Natur

Wildpflanzen – Heimisches Superfood aus der Natur

Die Funktion unseres Immunsystems ist für unsere Gesundheit das ganze Jahr über wichtig. Und dieses stärkt man vor allen mit der richtigen Ernährung. Was unsere heimische Wildpflanzen dazu beitragen können, erfahrt ihr hier!

Eine große Rolle spielen dabei Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralien. Sie sind die Voraussetzung für ein starkes Immunsystem. Außerdem sind sie an wichtigen Prozessen in unserem Körper wie beispielsweise Stoffwechsel, Zellschutz und Leistungsfähigkeit beteiligt.

 

Exportiertes Superfood vs. Heimisches Superfood

Aber bedarf es für eine gesunde Ernährung immer Superfood aus fernen Ländern? Nein, nicht wirklich. Der hohe Preis sowie der weite Lieferweg sprechen gegen importiertes Superfood wie Goji-Beeren oder Chia-Samen. Wir zeigen euch in diesem Beitrag nährstoffreiches Superfood, welches ihr einfach und schnell in der Umgebung sammeln könnt. Somit ist es regional, frisch und kostengünstig!

Wahre Nährstoffwunder

Heimische Wildkräuter besitzen eine große Vielzahl an Inhalts- und Ballaststoffen, die unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden fördern. Auf 100 Gramm enthalten Wildkräuter im Vergleich zu anderen Pflanzen deutlich mehr Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe, was bedeutet, der Mensch muss geringere Mengen verzehren, um seinen Bedarf optimal zu decken.

Brennnessel

Die oberen Blätter werden vorzugsweise im Frühjahr bis Sommer geerntet – wegen der Brennhaare  mit Handschuhen. Die Blätter lassen sich wie Spinat zubereiten, finden auch in Gemüsegerichten, Aufläufen, Suppen, Ausgebackenem und als Füllung Verwendung. Aber auch die Blüten und Samen der Brennnesseln sind verzehrbar. Dabei sind Brennnesseln ein wahrer Eisenlieferant, sie enthalten mehr Eisen als ein Steak oder aber auch Spinat. Vor allem die Samen enthalten viel Eiweiß und gesunde Fettsäuren. Aber auch Vitamin C, Vitamin E sowie Kalium und Magnesium enthält sie. Aufgrund ihrer Mikronährstoffe wird die Brennnessel beispielsweise in Form von Tees auch zum Entgiften und Entwässern genutzt, da sie harntreibend wirkt.

Löwenzahn

Er ist einer der bekanntesten Bittersalate und reich an Vitamin C, Vitamin E, Inulin, Kalium, Phosphor und Magnesium. Besonders auf den Darm kann Löwenzahn positive Effekte bewirken. Bei Blähungen oder Vollgefühl stärkt das vorhandene Inulin den Darm. Und gerade der Darm ist unglaublich wichtig für unser allgemeines Wohlbefinden und ein gesundes Immunsystem. Aber auch in Form von Tees reinigt er und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Von März bis Juni sind die zarten, leicht nussig und bitter schmeckenden, länglichen Blätter des Löwenzahns mit dem stark gesägten Rand eine Delikatesse. Je jünger und zarter die Blätter, desto geringer ist ihr Bitterstoffanteil. Legt man sie 1 bis 2 Stunden fein geschnitten in leicht gesalzenes Wasser, reduziert sich die Bitterkeit. Auch die Knospen und Blüten des Löwenzahns sind essbar.

Spitzwegerich

Von den Blättern über die Knospen bis zu den Samen ist diese Pflanze in der Küche verwendbar. Die jungen Blätter können in den Monaten April bis Juni geerntet werden, vorzugsweise sammelt man sie aus der Rosettenmitte heraus. Sie sind sehr gesund, da sie viel Vitamin-C besitzen. Um die Vitamine zu erhalten, können die Blätter roh verarbeitet werden, z. B. in Kräuterquark und -butter. Für die Verwendung zu Gemüsen und Salaten sollte man sie quer zur Faser zerschneiden. Außerdem verfügt der Spitzwegerich über viele Schleimstoffe, die Atemwegserkrankungen lindern können, in dem sie Hustenreiz oder Halsschmerzen mindern. Auch die Gerbstoffe, Kieselsäure, Kalium und Zink im Spitzwegerich tragen zu einem gesunden Immunsystem bei.

 

Mehr Informationen rund um das Thema Wildkräuter sowie leckere Rezepte findet ihr im Buch „Wildpflanzen – Mein Superfood“.

 

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