Dahlien zählen auch im Spätsommer und Frühherbst zu den schönsten Blickfängen im Garten. Gerade im September zeigen sich viele Sorten noch einmal in voller Pracht und sorgen mit ihren leuchtenden Farben für sommerliche Akzente zwischen den ersten herbstlichen Tönen. Damit die Blütenfreude möglichst lange anhält und die Pflanzen gut auf die kommende Winterruhe vorbereitet sind, lohnt sich jetzt noch ein wenig Pflege.
1. Weiterhin ausreichend gießen
Auch wenn die heißesten Sommertage vorüber sind, können sonnige Septembertage und längere Trockenperioden den Dahlien zu schaffen machen. Vor allem große Exemplare in voller Blüte benötigen weiterhin ausreichend Wasser. Der Boden sollte gleichmäßig leicht feucht bleiben.
Besonders aufmerksam sollte man Dahlien in Kübeln und Töpfen beobachten, denn hier trocknet die Erde schneller aus als im Beet. Gleichzeitig gilt im zunehmend feuchten Herbst: Staunässe unbedingt vermeiden! Pflanzgefäße sollten daher über ausreichend große Wasserabzugslöcher verfügen. Stehen Untersetzer unter den Töpfen, sollte überschüssiges Regen- oder Gießwasser regelmäßig entfernt werden.
2. Jetzt nicht mehr kräftig düngen
Während Dahlien in den Sommermonaten für ihr kräftiges Wachstum und die üppige Blütenbildung regelmäßig Nährstoffe benötigen, darf die Düngung im September langsam auslaufen. Eine starke Stickstoffgabe ist jetzt nicht mehr empfehlenswert. Stattdessen dürfen sich die Dahlien allmählich auf das Ende ihrer Gartensaison vorbereiten. Zeigen sich einzelne Blätter gelblich, ist das zu dieser Jahreszeit nicht zwangsläufig ein Zeichen für einen Nährstoffmangel: Mit den kürzer werdenden Tagen beginnt die Pflanze nach und nach, sich auf ihre Winterruhe einzustellen.
3. Verblühtes entfernen













