Pflanze der Saison – Die Christrose

Pflanze der Saison – Die Christrose

Mitten im frostigen Winter Eleganz entfaltet die Christrose ihre strahlenden Blüten und bringt Licht in die dunkle Jahreszeit. Als Symbol für Hoffnung und Neubeginn verzaubert sie seit Jahrhunderten GärtnerInnen, DichterInnen und NaturliebhaberInnen gleichermaßen.

Herkunft der Christrose

Die Christrose, botanisch Helleborus niger, gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Sie ist eine ausdauernde, immergrüne Staude und bleibt nur etwa 20 bis 30 Zentimeter hoch. Ihre Blüten sind schalenförmig, anfangs reinweiß und färben sich später zart rosa oder grünlich. Der Kontrast zu den dunklen, ledrigen Blättern lässt die Blüten noch heller erstrahlen. Ursprünglich stammt die Christrose aus den Alpen und den Gebirgen des Balkans, wo sie auf kalkhaltigen Böden wächst. Heute gibt es neben der bekannten Christrose rund zwanzig Arten der Gattung Helleborus. Viele werden auch als Lenzrosen bezeichnet, die etwas später im Jahr blühen. Im Gartenhandel findet man zahlreiche Züchtungen, die mit Farben von Weiß bis Purpur bezaubern.

Nutzen und Pflege der Christrose

Die Christrose war schon in der Antike bekannt und galt lange als Heilpflanze – wenn auch wegen ihrer Giftigkeit mit Vorsicht zu genießen. Im Mittelalter schrieb man ihr magische Kräfte zu und nutzte sie als Schutz vor bösen Geistern. Noch heute ist sie ein Symbol für Hoffnung, Licht und Neubeginn in der dunklen Jahreszeit. Als Zierpflanze schmückt sie Wintergärten, Eingangsbereiche und festliche Gestecke. Damit sie lange Freude bereitet, sollte sie in humose, kalkhaltige Erde gesetzt werden und einen halbschattigen Platz erhalten. Regelmäßiges, aber nicht übermäßiges Gießen ist wichtig, Staunässe verträgt sie nicht. Nach der Blüte empfiehlt es sich, alte Blätter zu entfernen, um Krankheiten vorzubeugen. Wer diese wenigen Regeln beachtet, wird jedes Jahr aufs Neue von der Winterblüte der Christrose verzaubert.

Vielfalt der Christrosen

Neben der klassischen weißen Helleborus niger gibt es zahlreiche weitere Arten und Sorten. Besonders beliebt sind die sogenannten Lenzrosen (Helleborus orientalis), die im späten Winter bis ins Frühjahr hinein blühen. Ihre Farbenpalette reicht von zartem Rosa über tiefes Purpur bis hin zu fast schwarzem Violett. Auch gefüllte Blütenformen sind inzwischen erhältlich, die besonders edel wirken. Hybriden bringen noch mehr Vielfalt in die Beete und überraschen mit außergewöhnlichen Farbmustern. Manche Arten zeigen grünliche bis gelbliche Blüten, die sich elegant ins winterliche Gartenbild einfügen. Lenzrosen sind zudem besonders robust, unkompliziert in der Pflege und können jahrzehntelang am selben Standort wachsen – besonders bekannte Sorten sind etwa ‘Red Lady‘, ‘White Spotted‘, ‘Yellow Spotted‘ oder die tiefdunkle ‘Black Beauty‘.

 

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